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Neue Dekadenrekorde zur Februarmitte

Petrus lässt nichts unversucht, um uns über das wahre Datum hinwegzutäuschen. Tatsächlich wähnen wir uns vielerorts im Frühling dank Hoch Dorit und Luft von den Kanaren. Kein Wunder, wenn in den letzten Tagen neue Wärmerekorde für die zweite Februardekade registriert wurden.

Ungewöhnlich milde Luft aus dem Raum der Kanaren sorgt dafür, dass die Temperaturen tagsüber in den letzten drei Tagen an vielen Stellen auf oder über die 15-Grad-Marke gestiegen. Rekorde gab es an der Nordseeküste wie beispielsweise in Bremerhaven, ebenso an einigen Stellen am Rhein.

In den westlichen Mittelgebirgen ging es ebenfalls zur Sache, in Deuselbach im Hunsrück konnten 16,6 Grad erreicht werden, in Bad Harzburg mit leichtem Föhneffekt gar 18,2 Grad.

Aber auch in anderen Regionen wie im Osten war es ungewöhnlich mild. Beispielsweise wurde im sächsischen Aue mit 18,2 Grad ein neuer Rekord fällig, ebenso in der Hauptstadt Berlin oder in Dresden. In Carlsfeld im Erzgebirge, sonst eher als Sächsisch-Sibirien zu bezeichnen, wurden 12,7 Grad gemessen, ebenfalls ein neuer Rekord. Bei Meißen wurden 19,1, Grad registriert und in Jena 19,2 Grad, unglaubliche Werte in Anbetracht der Jahreszeit.

Nach einer kurzen Verschnaufpause nimmt pünktlich zum nächsten Wochenende der Vorfrühling einen neuen Anlauf, die Werte nähern sich im Westen und Südwesten der 20-Grad-Marke. Allerdings muss abgewartet werden, ob dann weitere Rekorde purzeln, denn bis dahin befinden wir uns im letzten Februardrittel, das bereits vielerorts deutlich höhere Rekordwerte aufzuweisen hat, so das Team von wetter.net.