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Osterwoche mit prächtigem Sternschnuppen-Regen – wenn da nicht der Vollmond wäre

Mit Beginn der Osterwoche geht die Zeit der Lyriden, einem recht aktiven Meteorstrom, wieder los. Jene Frühlings-Sternschnuppen sind vor allem in den späten Nachtstunden vor Beginn der Dämmerung gut sichtbar.

Allerdings gibt es bei dem Himmelsspektakel einen Störenfried: den Vollmond, der am Karfreitag (19.4.) erreicht wird. Das sehr helle Mondlicht kann die Beobachtung der Sternschnuppen teilweise erheblich beeinträchtigen, sodass die eigentlich sehr prächtigen Lyriden etwas am Himmel untergehen könnten. Deshalb ist es besonders wichtig, wenn man diese Sternschnuppen aktiv beobachten möchte, sich unbedingt einen Platz außerhalb beleuchteter Orte und Städte zu suchen, um so eine zusätzlich störende Lichtquelle auszuschließen. Außerdem kann man versuchen, das Mondlicht durch Bäume oder unbeleuchtete Gebäude quasi abzuschirmen. Dennoch: Wegen des Vollmonds sind die Sternschnuppen-Bedingungen leider in diesem Jahr nicht optimal.

Doch wie sieht es eigentlich wettertechnisch zum Beobachten der Lyriden aus? Die Nächte in der Osterwoche profitieren weitgehend vom hohen Luftdruck, der uns in der bevorstehenden Woche begleitet. Zwar werden regional auch mal dichtere Wolkenfelder durchziehen und vor allem in der zweiten Wochenhälfte einzelne Schauer bringen, doch echte Frontdurchgänge mit flächendeckender Bewölkung stehen uns nicht bevor.