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Sturm-Reigen wird neu eröffnet

Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Dienstag hat Tief Franz in der Nacht vor allem windtechnisch kräftig zugelegt und dem Norden wieder stürmische Böen beschert. Damit wird eine äußerst ungemütliche zweite Wochenhälfte mit schweren Sturmböen und Regen eingeleitet.

Tief Eberhard war am vergangenen Sonntag keine Eintagsfliege, sondern hat nach kurzer Pause mit Sturmtief Franz einen neuen Nachfolger bekommen. Das Tief dreht über der Nordsee und dem südlichen Skandinavien seinen Kreise und schaufelt heute kühlere Meeresluft nach Deutschland. Die Folge: Regen-, Schneeregen-, Schnee- und Graupelschauer sowie darin eingelagerte kurze Gewitter machen sich im gesamten Land breit. Außerdem fegen verbreitet starke bis stürmische, in höheren Lagen und an den Küsten schwere Sturmböen über uns hinweg.

Doch damit nicht genug. Auch am Donnerstag und Freitag müssen wir uns auf stürmische, teilweise wieder schwere Böen aus Südwest einstellen, denn Tief Gebhard steht in den Startlöchern. Dazu gibt es ausgesprochen viel Regen, Auflockerungen oder gar Lichtblicke sind absolute Mangelware. Immerhin: Am Freitag wird der Regen wärmer, denn mildere Luft setzt sich aus Südwesten zu uns in Schwung. Das Wochenende wird dann nur noch regional nass, der stürmische Wind klingt allmählich ab. Dazu gibt es am Sonntag örtlich sogar bis zu 20 Grad.