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Winterliche Gratwanderung

Heute zeigt sich das Wetter zweigeteilt: Im Norden ist es meist bedeckt, letzter Schneefall zieht langsam ab und örtlich kann gefrierender Sprühregen für Glätte sorgen. In den übrigen Regionen lockern die Wolken zeitweise auf, es bleibt dort überwiegend trocken. Während im Norden bei -5 bis 0 Grad strenger Dauerfrost herrscht, werden sonst 1 bis 9 Grad erreicht, am Niederrhein sogar bis zu 11 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Ostwind, der an den Küsten und im östlichen Bergland teils stark böig ausfällt.

In der Nacht verdichten sich überall die Wolken. Im Norden, Osten und in der Mitte fällt zeitweise Schnee, teils geht er auch in Regen über. In der Lausitz sowie nahe der Grenzen zu Tschechien und Österreich ist stellenweise gefrierender Regen möglich. Sonst bleibt es meist trocken, im Süden bildet sich örtlich Nebel. Die Temperaturen sinken im Westen und Südwesten auf +2 bis -3 Grad, sonst auf -2 bis -7 Grad.

Die Wetteraussichten:

Am Donnerstag ist die Nordosthälfte weiterhin grau, im Norden und Osten fällt Schnee, örtlich auch kräftig, nahe der polnischen Grenze teils gefrierender Regen. Dort liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +3 Grad. Im Südwesten lockert es dagegen auf, an den Alpen zeigt sich das Wetter freundlich und trocken, bei 2 bis 8 Grad, im Breisgau sogar bis 10 Grad. Im Westen kann regional etwas Regen fallen. Der Wind bleibt meist schwach bis mäßig aus Ost, an den Küsten frisch und in Böen stürmisch.

Am Freitag scheint am Nordrand der Mittelgebirge sowie an den Alpen zeitweise die Sonne. Sonst dominieren dichte Wolken, im Süden und Westen fällt etwas Regen, anfangs lokal mit Glättegefahr. Die übrigen Regionen bleiben trocken. Die Temperaturen steigen auf 0 bis +8 Grad, im Breisgau vereinzelt bis +11 Grad, während im Nordosten und ganz im Norden örtlich noch leichter Dauerfrost um -1 Grad anhält. An den Küsten weht ein stark böiger Ostwind mit einzelnen steifen Böen.

Am Samstag bleibt es in der Nordosthälfte und in Teilen Bayerns stark bewölkt oder bedeckt. Gebietsweise treten leichte Niederschläge auf, teils als Regen oder Sprühregen, teils als Schnee oder gefrierender Regen, wodurch erneut Glätte droht. Vom Westen bis in den Süden zeigt sich das Wetter wechselnd bewölkt, nur vereinzelt gehen noch kurze Schauer nieder, im Südwesten sind auch längere sonnige Abschnitte dabei. Die Temperaturen erreichen 0 bis +6 Grad im Nordosten, sonst 5 bis 13 Grad mit den höchsten Werten im Breisgau.

Am Sonntag hält sich in der Nordosthälfte meist starke Bewölkung, vereinzelt fällt noch etwas Schnee oder Schneeregen. In den übrigen Landesteilen wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, im Westen besteht nur eine geringe Schauerneigung. Die Höchstwerte liegen im Nordosten um 0 Grad, sonst zwischen +1 und +11 Grad, mit den mildesten Bedingungen am Niederrhein.

Am Montag bleibt es bei wechselnder Bewölkung überwiegend trocken. Am Dienstag breiten sich im Tagesverlauf von Südwesten her Regenfälle nordostwärts aus, wobei die Schneefallgrenze in der Südwesthälfte allmählich bis in höhere Lagen ansteigt und dort Regen oder Schneeregen fällt. Im Schwarzwald kann es zu anhaltendem Regen kommen, während es im Osten zunächst noch trocken bleibt.