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Zeit für Wünsche – die Geminiden kommen

Zum letzten Mal in diesem Jahr erwartet uns ein größerer Sternschnuppenstrom – die Geminiden. Sie leuchten besonders hell und sind daher eigentlich eindrucksvoller als die sommerlichen Perseiden. Wetter.net verrät Ihnen, wo die Chancen auf die Sternschnuppen am größten sind.

Die Vorweihnachtszeit ist bekanntlich auch die Zeit der Wünsche. Passend dazu sind derzeit die Geminiden aktiv – der stärkste Meteorstrom des gesamten Jahres. Er erreicht in der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember sein Maximum. Pro Stunde werden mehrere Dutzend Sternschnuppen zu sehen sein, sofern der Himmel wolkenfrei oder zumindest nur gering verschleiert ist.

Und die Chancen, die eine oder andere Sternschnuppe zu sehen, sind wirklich nicht schlecht. Vor allem zwischen dem Nordwesten, Westen und Süden ist es oft locker bewölkt oder sternenklar. Da die ersten Sternschnuppen bereits ab dem Dunkelwerden am Abend zu sehen sind, muss man nicht bis weit in die Nacht wach bleiben, um etwas „Himmelsglück" zu erhaschen. Allerdings gilt: Wer Sternschnuppen beobachten möchte, sollte sich unbedingt sehr, sehr warm anziehen, denn es weht ein östlicher Wind, der kalte Kontinentalluft herantransportiert. Dadurch gibt es verbreitet frostige Werte, die ziemlich unangenehm sein können. Gefütterte Schuhe, eine dicke Hose (am besten auch noch etwas zum darunter anziehen), Mütze, Schal und Handschuhe sind neben einer dicken Jacke das Mindestmaß.

Im Bereich der Mittelgebirge sowie im Nordosten sind die Chancen auf Sternschnuppen nicht ganz so groß, denn hier dominieren in der Nacht zum Samstag mehr Wolken. Da das Aktivitätsende der Geminiden jedoch erst in der kommenden Woche erreicht wird, könnte sich noch die eine oder andere Möglichkeit ergeben.