Bei Wetterlagen mit nur schwachem vertikalem Austausch und hohen Temperaturen kann über die Verbindung UV-Strahlung, Stickstoffdioxid und Sauerstoff die bodennahe Ozonkonzentration steigen.
Interessant sind diese Werte nur bei längeren, sonnigen und windschwachen Wetterlagen im Frühjahr und Sommer. Unter Hochdruckeinfluss entsteht eine Inversionsschicht (Umkehrung der Temperatur) in einer Höhe von 1,5 bis 3 Kilometern, die die Luft am Erdboden praktisch abgrenzt und diese sich nur schlecht austauschen kann. Der Schadstoff-Ausstoß durch Autos, Kraftwerke und Fabriken erhöht deren Konzentration in der Luft. Unter Zusammenwirken von UV-Strahlung, Stickstoffdioxid und Sauerstoff entsteht auch bodennah Ozon. Im Sommer können diese sehr stark ansteigen und speziell für Atemwegsbeschwerden sorgen.