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Die Rekorde wackeln: Hitze-Höhepunkt an diesem Wochenende erreicht!

Die Hitzewelle in Deutschland erreicht an diesem Wochenende ihren Höhepunkt und wird damit historisch. Noch nie gab es Höchst- und auch Tiefsttemperaturen auf einem solch hohen Niveau. Bereits am gestrigen Freitagnachmittag wurden in Saarbrücken 41,3 Grad erreicht. Damit wurde der Allzeit-Temperaturrekord in Deutschland bereits gebrochen. Doch selbst das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Glühende Hitze im Südwesten: Vielerorts um die 40 Grad möglich!

Heute kommt es nach einer verbreitet tropischen Nacht mit Tiefstwerten zwischen 20 und 27 Grad bereits in den Frühstunden zu unangenehm warmen Temperaturen. Nur ganz im Norden kühlt es nachts noch etwas stärker ab. Zudem scheint gerade am Vormittag fast landesweit die Sonne, während einzelne hohe Wolken zeitweise den Himmel bedecken. Später bilden sich immer mehr Quellwolken, die im Westen vereinzelt für kräftige Gewitter sorgen können. Der Wind weht nur sehr schwach aus südwestlichen Richtungen, oft ist es komplett windstill.

Das Bemerkenswerteste an der Wetterlage sind jedoch die Temperaturen: Während es am Alpenrand und in direkter Küstennähe mit „nur" 30 Grad am angenehmsten bleibt, steigt das Thermometer entlang des Oberrheins auf bis zu 41 Grad. Möglicherweise können sogar 42 Grad erreicht werden, was einen weiteren Allzeitrekord für ganz Deutschland bedeuten würde. Auch in der kommenden Nacht kühlt es kaum ab: Oft liegen die Tiefstwerte, die erst in den Frühstunden erreicht werden, bei 18 bis 27 Grad. Hier liegt der Allzeitrekord derzeit noch bei 26,6 Grad aus dem Jahr 2012 in Bad Harzburg. In dichter bebauten Gebieten kann es nachts zudem deutlich wärmer bleiben, als es in den Vorhersagen zu sehen ist. So kann es im Extremfall in Innenstadtbereichen die ganze Nacht über 30 Grad oder mehr haben, was die Lebensqualität stark einschränkt.

Morgen vor allem im Osten rekordheiß: Unwetter sorgen für ersehnte Abkühlung

Morgen verlagert sich der Schwerpunkt der historischen Hitzewelle in den Osten Deutschlands. Vor allem in Brandenburg inklusive Berlin, dem Norden Sachsens und Teilen Sachsen-Anhalts steigt das Thermometer nun wohl flächendeckend auf 40 Grad und darüber. Eine derartige Wettersituation gab es in Deutschland zuvor noch nie. Damit würden drei von zwölf Tagen der gesamten Wetterhistorie Deutschlands, an denen die 40-Grad-Marke überschritten wurde, allein in dieser Woche liegen.

Während Spitzenwerte von 41 bis 42 Grad sehr realistisch sind, gehen einzelne Modellläufe in Brandenburg sogar von bis zu 44 Grad aus – Temperaturen, die in Deutschland bis dato unvorstellbar waren. In den übrigen Regionen ist es mit 28 Grad in Ostfriesland und 39 Grad in Thüringen ebenfalls sehr heiß. Ab dem Nachmittag bilden sich zudem vielerorts teils heftige Schauer und Gewitter, die vereinzelt für Hagel und große Regenmengen sorgen können. Diese können bis zum Abend im ganzen Land auftreten.

Anschließend setzt am Montag eine deutliche Abkühlung ein, wobei es in der Nacht aufgrund vieler Wolken weiterhin noch sehr warm bleibt. Wirklich kühl wird es jedoch auch in der kommenden Woche nicht. Allerdings liegen die Höchstwerte mit 22 bis 30 Grad wieder in einem angenehmeren sommerlichen Bereich. Schauer und Gewitter sind in den darauffolgenden Tagen ebenfalls verbreitet möglich.