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Drehteile in der Heizungstechnik

Drehteile in der Heizungstechnik sind druck- und temperaturbeständige rotationssymmetrische Bauteile, die unter anderem in Heizungsventilen, Pumpenkomponenten und Heizkreisverteilern eingesetzt werden.

Hochwertige Drehteile in der Heizungstechnik sind in der Lage, hohen Temperaturen und Drücken zu widerstehen und gewährleisten eine präzise Regulierung des Heizungswassers. Drehteile von Flühs Drehtechnik werden kundenspezifisch entwickelt und exakt auf die individuellen Anforderungen der Heizungsanlage abgestimmt.

Drehteile sind rotationssymmetrische Bauteile aus Metall, Kunststoff oder Sonderwerkstoffen, die mit Drehmaschinen gefertigt werden. Beispiele sind Bolzen, Überwurfmuttern, Schrauben, Achsen und Wellen sowie Ventil- und Verbindungselemente.

In der Heizungstechnik werden Drehteile zur Durchflussregulierung und -steuerung sowie zur mechanischen Fixierung und Verbindung von Komponenten verwendet. Dabei bestehen besondere Anforderungen an Materialqualität, Maßhaltigkeit und Verschleißfestigkeit, die in Richtlinien wie der VDI 2035 dokumentiert sind.

Auf dieser Seite erklären wir euch, was Drehteile sind und in welchen Komponenten sie in der Heizungstechnik verwendet werden.

Was sind Drehteile?

Drehteile sind auf einer Drehmaschine spanend hergestellte Bauteile, die wichtige rotationssymmetrische Funktionskomponenten für technische Produkte liefern (zum Beispiel Schrauben, Muttern und Achsen).

Drehteile bestehen aus Metall, NE Metall, Kunststoff oder anderen zerspanbaren Werkstoffen, die sich für die Bearbeitung durch eine Drehmaschine eignen. Die Drehmaschine bearbeitet das um die eigene Achse rotierende Werkstück mit Schneid- und Formwerkzeugen. Durch diese Bearbeitungsmethode wird Material von der Oberfläche abgetragen, bis die gewünschte geometrische Form und Maßhaltigkeit erreicht ist.

Es gibt verschiedene Arten von Drehteilen, die häufig nach ihrer Geometrie und Bearbeitungsart unterschieden werden. Gängige Kategorien für Drehteile sind Futterteile, wellenförmige Drehteile und Stangenteile.

Futterteile sind zylindrische Drehteile, bei denen der Durchmesser in etwa der Länge entspricht. Futterteile werden einseitig in einem Drehfutter gespannt. Sie kommen häufig bei kompakten Funktions- und Verbindungselementen zum Einsatz.

Wellenförmige Drehteile sind Drehteile, deren Länge ein Vielfaches des Durchmessers beträgt und die häufig zum Übertragen einer Drehbewegung oder eines Drehmoments eingesetzt werden. Bei der Bearbeitung durch die Drehmaschine erfordern wellenförmige

Drehteile gegebenenfalls über Stützen, um Verformungen und Maßabweichungen zu vermeiden.

Stangenteile sind Drehteile, die aus einer Stange gefertigt wurden. Die Stange verfügt über denselben Durchmesser wie das Werkstück. Stangenteile ermöglichen eine besonders wirtschaftliche Serienproduktion.

Drehteile finden branchenübergreifend Anwendung in zahlreichen Industrien, darunter Sanitär- und Heizungstechnik, Maschinenbau, Automobilindustrie, Möbelindustrie, Medizintechnik und Verfahrenstechnik.

Die Heizungstechnik ist eine der vielen Industrien, in denen Drehteile eine wichtige funktionale Rolle spielen. Im Folgenden geben wir euch einen Überblick über die geläufigsten Drehteile in der Heizungstechnik.

Welche Drehteile werden in der Heizungstechnik verwendet?

In der Heizungstechnik werden unter anderem Präzisionsdrehteile verwendet, um die Zufuhr, Verteilung, Regelung und Absperrung des Heizungswassers im Heizsystem zuverlässig zu steuern.

Drehteile in der Heizungstechnik werden häufig aus Messing, Rotguss und Edelstahl gefertigt. Diese Werkstoffe weisen eine hohe Korrosionsresistenz sowie Temperatur- und Druckbeständigkeit auf und sind optimal für den dauerhaften Einsatz in Heizungsanlagen geeignet.

Geläufige Drehteile in der Heizungstechnik sind Komponenten von Heizungsventilen, Heizkreisverteilern, Ausdehnungsgefäßen, Pumpen und Temperaturfühlern.

Die wichtigsten Drehteile in der Heizungstechnik werden in der folgenden Liste übersichtlich beschrieben.

  • Drehteile in Heizungsventilen: Drehteile werden in Heizungsventilen verbaut. Dazu zählen zum Beispiel Ventilspindeln, Ventilsitze und Stopfbuchsen.
  • Drehteile in Heizkreisverteilern: Drehteile in Heizkreisverteilern sind zum Beispiel Anschlussstücke und Verschraubungen.
  • Drehteile in Pumpen: Drehteile in Pumpen sind beispielsweise Gehäuse, Schieber und Lagerbuchsen.
  • Drehteile in Ausdehnungsgefäßen (MAG): Zu Drehteilen in Ausdehnungsgefäßen in der Heizungstechnik zählen Gewindeanschlüsse, Gewindestopfen, Führungshülsen und Ventileinsätze.
  • Drehteile in Temperaturfühlern: Drehteile in Temperaturfühlern sind zum Beispiel Klemmhülsen, Überwurfmuttern und Verschraubungen.

In der Heizungstechnik eingesetzte Drehteile müssen verschiedene funktionale Anforderungen erfüllen, die im Folgenden beschrieben werden.

Welche Anforderungen gibt es für Drehteile in der Heizungstechnik?

Für Drehteile in der Heizungstechnik gibt es technische und normative Anforderungen,

um Langlebigkeit und Funktionalität zu gewährleisten.

Für die Fertigung von Drehteilen in der Heizungstechnik sind speziell die Druck- Korrosions- und Temperaturbeständigkeit sowie die Einhaltung von nationalen und internationalen Normen und Richtlinien von Bedeutung.

Drehteile in der Heizungstechnik erfordern häufig eine hohe Druckbeständigkeit. Die genaue Druckbeständigkeit hängt von der individuellen Anwendung ab. In Haushalten beträgt der optimale Systemdruck der Heizungsanlage beispielsweise 1,5- 2,0 bar. Der Ansprechdruck von Sicherheitsventilen liegt bei 3 bar. Für industrielle oder größere Anlagen sind die Anforderungen entsprechend höher.

Drehteile in der Heizungstechnik verfügen über eine hohe Temperaturbeständigkeit. Drehteile in Heizungssystemen sind Temperaturen bis zu über 100 °C ausgesetzt. Daher werden für heizungstechnische Drehteile robuste Werkstoffe wie Edelstahl und spezielle Messinglegierungen verwendet.

Wichtige Normen und Richtlinien für Drehteile in der Heizungstechnik sind unter anderem die PED (Pressure Equipment Directive), REACH/RoHS und VDI 2035. Die REACH und die RoHS sind EU Verordnungen, die gefährliche chemische Stoffe in EU Produkten überwachen. Die VDI 2035 ist eine deutsche Richtlinie für die Wasserqualität in Heizungsanlagen.