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Hurrikan Humberto nimmt allmählich Kurs auf Europa

Der nördlich der Bahamas vom Tropensturm zum Hurrikan deklarierte Sturm Humberto gewinnt allmählich weiter an Stärke und zieht nun in Richtung Europa.

Der Hurrikan Humberto hat eine ähnliche Zugbahn wie sein Vorgänger Dorian. Dennoch zog Humberto nördlich der Bahamas vor der Küste Floridas entlang und traf dabei kein Land. Lediglich einige Gewitterherde trafen die nördlichen Bahamas. Mittlerweile zieht der Sturm nordöstlich weiter und aufgrund der hohen Wassertemperaturen kann der Hurrikan noch weitere Energie tanken, sodass er sich voraussichtlich noch zu einem Hurrikan der Stärke 3 entwickeln könnte. Dann wären Windgeschwindigkeiten von über 220 Kilometer pro Stunde möglich. Zurzeit bewegt der Sturm mit rund 13 Kilometer pro Stunde auf die Bermuda-Inseln zu. Möglicherweise trifft seine vorhergesagte Zugbahn genau den Britischen Inselstaat. Da der Sturm sich nur sehr langsam fort bewegt, wird er Prognosen zufolge im Laufe der nächsten Woche zunehmend in die nordhemisphärische Westwinddrift mit eingesogen und zieht dann Richtung Europa, sodass Humberto dann als außertropisches, aber kleinräumiges Tief mit seinen Wetterfronten das europäische Festland beeinflussen kann.