Regen und Sturmböen im Norden: Orkan am Brocken, abends ruhiger

24. Oktober 2026·00:02 Uhr
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Deutschlandwetter
Regen und Sturmböen im Norden: Orkan am Brocken, abends ruhiger

Das Wetter heute

Heute hängen im Norden und in der Mitte Deutschlands dichte Wolken, aus denen es zunächst häufig regnet. Das Regengebiet kommt nur langsam voran und zieht allmählich nach Nordosten ab. In den übrigen Regionen zeigt sich der Himmel wolkig, immer wieder lockert es auf, und nur vereinzelt fällt etwas Regen. Die Temperaturen erreichen 7 bis 14 Grad. Anfangs weht ein kräftiger, teils stürmischer Wind aus Süd bis Südwest, auf dem Brocken toben sogar Orkanböen. Am späten Nachmittag und am Abend lässt der Wind von Süden her spürbar nach.

In der Nacht zum Sonntag reißt die Wolkendecke im Osten und Südosten vorübergehend auf. Im Westen und Nordwesten ziehen dagegen rasch neue Wolken mit Regen auf, der sich nach Osten ausbreitet und im Bergland teils kräftig ausfällt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 11 und 5 Grad, im äußersten Süden und Südosten kühlt es örtlich bis nahe 0 Grad ab. Der südliche Wind frischt wieder auf und bringt starke bis stürmische Böen, an den Küsten und im Bergland Sturmböen, auf den Gipfeln der Mittelgebirge stellenweise orkanartige Böen.

Die Wetteraussichten

Am Sonntag beginnt der Tag vielerorts grau und regnerisch, im südlichen Bergland regnet es teils kräftig. Im Laufe des Tages setzt sich von Nordwesten her wechselnde Bewölkung durch, dabei gehen Schauer nieder und vereinzelt entwickeln sich auch Gewitter. Die Temperaturen steigen auf 10 bis 14 Grad, am Oberrhein werden bis zu 17 Grad erreicht. Der mäßige bis frische Wind aus Süd dreht im Tagesverlauf auf West und frischt in Böen teils stürmisch auf. An der See drohen schwere Sturmböen, in den Hochlagen stellenweise orkanartige Böen.

Am Montag wechseln sich Wolken und kurze Aufheiterungen ab, gebietsweise bleibt es auch stark bewölkt. Vor allem im Norden und Osten fallen noch einzelne Schauer. In den Abendstunden kommt im äußersten Westen leichter Regen auf. Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 15 Grad, im Südwesten sind bis zu 17 Grad möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, nach Norden hin teils frisch und an der See mit stürmischen Böen.

Am Dienstag regnet es im Norden und Nordosten anfangs noch gebietsweise etwas, die Wolken lockern dort nur zögerlich auf. Anderswo lösen sich zunächst Nebel und Hochnebel auf, danach ist es überwiegend wolkig. Im Süden scheint häufig die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Mit 13 bis 18 Grad wird es spürbar milder, im Süden und Südwesten klettern die Werte örtlich auf um 21 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Süd- bis Südwestwind, im höheren Bergland und an den Küsten teils frisch.

Am Mittwoch fällt im Osten und Südosten anfangs noch etwas Regen, im Tagesverlauf regnet es auch im Norden zeitweise. In den übrigen Landesteilen bleibt es weitgehend trocken bei einem Mix aus Wolken und heiteren Abschnitten. Mit Höchstwerten von 13 bis 18 Grad bleibt es sehr mild. Der Wind aus südwestlichen Richtungen lebt mitunter böig auf, nach Norden hin weht er frisch und an der See teils mit stürmischen Böen.

Am Donnerstag ist es teils heiter, teils wolkig, gebietsweise hält sich jedoch längere Zeit eine hochnebelartige Wolkendecke oder trübes Nebelwetter. Im Norden und Osten fällt vereinzelt leichter Regen, sonst bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen 11 bis 16 Grad, wo sich Nebel oder Hochnebel zäh halten, bleibt es etwas frischer. Der Wind weht überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Am Freitag lösen sich Nebel und Hochnebel teils nur zäh auf, danach wird es heiter, im Bergland sogar sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 16 Grad. Der Wind spielt kaum eine Rolle und weht schwach aus wechselnden Richtungen.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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