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Sturmböen im Westen, Regen erreicht nachmittags auch den Osten

23. Oktober 2026·00:02 Uhr
Zuletzt aktualisiert:
3 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Sturmböen im Westen, Regen erreicht nachmittags auch den Osten

Das Wetter heute

Heute ziehen in der Westhälfte rasch dichte Wolken auf, und bald setzt dort Regen ein. Die Osthälfte startet dagegen noch trocken mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Am Nachmittag greifen die Wolken und der Regen jedoch auch auf den Osten über, während es im Westen in Schauer übergeht und im Südwesten sogar Gewitter möglich sind. Die Temperaturen erreichen 9 bis 14 Grad, in der Lausitz und am Oberrhein werden um 16 Grad gemessen. Der südliche Wind frischt deutlich auf und weht in der Westhälfte in Böen stark bis stürmisch. Am Abend treten im Westen Sturmböen auf, in höheren Lagen schwere Sturmböen und an exponierten Stellen teils orkanartige Böen.

In der Nacht zum Samstag bleibt der Himmel meist stark bewölkt. Vor allem im Westen und Nordwesten regnet es, anfangs auch noch im äußersten Südosten. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 Grad im Nordwesten und 2 Grad im Südosten. Vom Westen bis zur Landesmitte weht der Südwestwind weiterhin teils stürmisch, in den Gipfellagen der Mittelgebirge sind schwere Sturmböen oder orkanartige Böen zu erwarten.

Die Wetteraussichten

Am Samstag zeigt sich die Nordhälfte stark bewölkt, und zunächst regnet es dort häufig. Das Regengebiet kommt nur langsam nach Norden voran. Im übrigen Land ist es wolkig mit Auflockerungen, und nur vereinzelt fällt etwas Regen. Die Höchstwerte liegen bei 8 bis 14 Grad. Anfangs weht ein windiger bis stürmischer Wind aus Süd bis Südwest, auf dem Brocken herrscht Orkan. Am späten Nachmittag und Abend lässt der Wind von Süden her vorübergehend nach.

Am Sonntag ist es zunächst vielerorts bedeckt und regnerisch, im südlichen Bergland regnet es teils kräftig. Im Tagesverlauf stellt sich von Nordwesten her ein Wechsel aus Wolken und Lücken ein, dazu gehen Schauer und vereinzelte Gewitter nieder. Die Temperaturen steigen auf 10 bis 14 Grad, am Oberrhein auf bis zu 17 Grad. Der mäßige bis frische Wind um Süd dreht im Laufe des Tages auf West und bringt teils stürmische Böen mit sich. An der See sind schwere Sturmböen möglich, in Hochlagen teils orkanartige Böen.

Am Montag ziehen wechselnde bis dichte Wolken über das Land, vor allem im Norden und Osten fallen noch einzelne Schauer. In den Abendstunden kommt im äußersten Westen leichter Regen auf. Die Höchsttemperaturen erreichen 10 bis 15 Grad, im Südwesten bis zu 17 Grad. Der Wind aus westlichen Richtungen weht schwach bis mäßig, nach Norden hin teils frisch und an der See in Böen stürmisch.

Am Dienstag fällt im Osten und Südosten anfangs gebietsweise noch etwas Regen. Ansonsten ist es überwiegend wolkig bis bedeckt, aber weitgehend trocken. Länger scheint die Sonne am ehesten ganz im Süden, an den Alpen wird es leicht föhnig. Mit 13 bis 18 Grad, im Süden und Südwesten lokal um 20 Grad, wird es spürbar milder. Der Süd- bis Südwestwind weht schwach bis mäßig, im höheren Bergland und an den Küsten teils frisch.

Am Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft: Wolken und einige Auflockerungen wechseln sich ab, dazwischen gehen einzelne Schauer nieder. Mit Höchstwerten von 13 bis 18 Grad bleibt es weiterhin mild. Der Wind aus westlichen Richtungen lebt mitunter böig auf, nach Norden hin weht er frisch und an der See in Böen teils stürmisch.

Am Donnerstag ist es teils heiter, teils wolkig, gebietsweise hält sich aber auch längere Zeit Hochnebel oder trüber Nebel. Es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen 11 bis 16 Grad, unter zähem Nebel oder Hochnebel bleibt es etwas frischer. Der Wind weht überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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